Zeckenbiss

Die Zecke ist Überträgerin von diversen Krankheitserregern, deshalb ist es wichtig, nach einem Outdoor-Ereignis den Körper nach Zecken abzusuchen und die Zecke korrekt zu entfernen. Falls der Kopf in der Haut stecken bleibt, ist das unproblematisch. Der Kopf (Saugrüssel) muss nicht entfernt werden, er trocknet ab und wird innert einiger Tage aus der Haut ausgestossen.

In unseren Breitengraden wird häufig von der Borreliose und von der Hirnhautentzündung (FSME) gesprochen.

  1. Borreliose (bakterieller Infekt)

Falls die Zecke innert vierundzwanzig Stunden vom Körper entfernt wird, ist das Risiko einer Ansteckung sehr klein. Wenn im Bereich der Bissstelle innert zwei bis drei Wochen ein roter Ring auftritt "Erythema migrans", sollten sie den Arzt aufsuchen. Mit Antibiotika kann die Borreliose gut behandelt werden.

  1. FSME (viraler Infekt)

Der Erreger wird beim Biss sofort übertragen. Auch in den Endemiegebieten sind nur ein bis drei Prozent der Zecken vom Virus befallen.
Häufig verläuft der Infekt ohne Probleme, eventuell mit leichten grippeähnlichen Symptomen, die zirka zwei Wochen nach dem Zeckenbiss auftreten. Selten kommt es zu einer Hirnhautentzündung, die nicht in allen Fällen vollständig abheilt.

Gegen die FSME kann man sich mit einer Impfung schützen lassen. Personen, welche sich viel im Freien aufhalten, sollten sich gegen FSME impfen lassen.

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